Ganz und gar nicht locker: David Irving, der nicht zuletzt durch seine Bekanntschaft mit dem Pius Bruder und ebenfalls Holocaust-Leugner, Richard Williamson, wieder im öffentlichen Licht stand, hat eine Website online gestellt, auf der er Gegenstände aus der Nazizeit versteigert, wie die Daily Mail berichtet.
Neben Kelchen und Gehstöcken die laut seiner Aussage einst Hitler gehörten, bietet er auch angebliche Knochenfragmente und Haare von Adolf Hitler an. Ebenso Knochenreste von Eva Braun und Geschenke von Heinrich Himmler. Die Sachen verkauft er im Auftrag anderer. Wie krank ist das denn?
Während der Handel mit solchen Gegenständen in Deutschland, Polen, Frankreich und Österreich verboten ist, kann David Irving in England mit Straffreiheit rechnen. In Deutschland kann der Handel mit Nazimemorablien bis zu 3 Jahre Haft bedeuten.
Dr. Shimon Samuels, Direktor des Simon-Wiesenthal- Zentrums, verlangt nun ebenfalls ein Verbot für den Verkauf solcher Gegenstände aus dem dritten Reich in England und betont, dass
“..solch eine Art Nazi-ebay extrem geschmacklos, wenn nicht gar krank ist”
Die Knochenreste Hitlers verkauft Irving für einen Amerikaner aus Pennsylvania, der behauptet die Knochen von einem KGB Agenten in den 80ern gekauft zu haben. Die Haare Hitlers, sollen von dessen Friseur stammen, der diese an einem Klebeband unter seinen Schuhen gefunden haben will. Hierfür denkt Irving bis zu 145.000 Euro zu bekommen.
Für eine englische Witwe aus London, verkauft er einen der verschiedenen Gehstöcke Hitlers. Der verstorbene Mann der Engländerin will ihn 1993 von Hitlers ehemaligem verwalter abgekauft haben. Hierfür möchte die Witwe nun 7.800 Euro haben.
David Irving ist als Holocaust-Leugner bekannt und hat ettliche Publikationen herausgebracht. Unter anderem behauptet er, das die Gaskammern in Ausschwitz nur zur Desinfektion gedient hätten. Er ist mehrfach verurteilt worden und hat 13 Monate in Österreich im Gefängnis gesessen. In Österreich hat er Einreiseverbot, ebenso wie in Deutschland. 1993 hat er in München einen Vortrag gehalten und wurde anschließend zu einer Geldstrafe von 30.000 DM verurteilt. Die Münchener Ausländerbehörde erteilte ihm auf Lebenszeit ein Einreiseverbot. Ebenso haben folgende Länder ein Einreiseverbot gegen David Irving verhangen: Australien, Italien, Kanada, Österreich, Neuseeland und Südafrika. Mehr bei Wikipedia.
Erst letzte Woche hat Irving sich wieder in die Presse gebracht, als er dem aus Argentinien ausgewiesenen Pius-Bruder, Richard Williamson, anbot bei ihm zu wohnen. Als Grund für seine jetzige Aktion wird vermutet, dass Irving damit versucht seinen bevorstehenden Bankrott abzuwenden.
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[...] Während der Handel mit solchen Gegenständen in Deutschland, Polen, Frankreich und Österreich verboten ist, kann David Irving in England mit Straffreiheit rechnen. In Deutschland kann der Handel mit Nazimemorablien bis zu 3 Jahre Haft bedeuten. Ein Bericht beim Lockerblog. [...]
Danke für die interessante Nachricht.
Gibt es sonst etwas, dass unseren lieben Zionistenfreunden missfällt?
Es ist mir unerklärlich, dass so jemand wie Irving noch immer in die meisten Länder der Welt einreisen darf. Schon allein, was er in den leichtgläubigen USA für Unsinn verbreiten könnte, das ist regelrecht angsteinflößend.